Das Café Kubitscheck aus dem Jahre 1958 - eine Zeitreise zur Genusswelt von heute.

Das Café Kubitscheck ist eine Institution!

Über Generationen betrieb die Familie Kubitscheck das Bäckerei Handwerk. In der Vorkriegszeit hatte die Bäckerei ihr Stammhaus in der Occamstraße, weitere eigenständige Bäckereien entstanden in Ramersdorf sowie in der Marsstraße auf dem Gelände des heutigen Bayerischen Rundfunks.

Im Jahr 1955 wurde ein kleines Konditoreigeschäft mit Backstube in der Waldfriedhofstraße 105 in sehr schwierigen Zeiten übernommen, das 1958 von Werner Kubitscheck seiner Schwester und seinem Schwager damals hochmodern umgebaut wurde.

Seit dieser Zeit wurde das Café nicht mehr verändert und von 1966 bis Mai 2003 von Erika Kubitscheck liebevoll betrieben. Im Frühjahr dieses Jahres sprachen Frau und Herr Kubitscheck Armin Stegbauer, einen Stammgast aus dem benachbarten Küchenstudio an, ob dieser nicht das Café pachten möchte.

Nachdem er schon immer von dem Café geschwärmt hatte und es auch in seiner Einzigartigkeit erhalten wollte, sagte er spontan zu.

Nun war es klar - hier kommt keine Bäckereikette; rein!

Nachdem das alte, sympathische Café mit Nierentisch-Ambiente, Kuchentheke und Glasmosaiksäulen originalgetreu erhalten bleiben sollte, ging die Suche nach alten Materialien los.

Man trug alte 50erjahretapeten, alte Messingleisten und Dekorationsgegenstände über Tipps von Museen, das Internet und Münchner Hinterhofhändler zusammen. Ein altes 50erjahrebüfett stiftete eine Kundin des Küchenstudios usw. usw.

Somit wurde im Mai und Juni 2003 das Café aufwendig repariert und restauriert.

7 Schichten alte Tapeten, das war wie blättern im Geschichtsbuch.

Wie wir seit Juli 2003 das Café mit kreativen Ideen zu neuem Leben erwecken, finden Sie unter Philosophie.


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